Bericht zur Spielwarenmesse 2017

Was gab es zu sehen auf der Spielwarenmesse 2017? Und vor allem, was gab es zu sehen in Bezug auf Sonic? Hier erfahrt ihr es…

Was Spielzeug im allgemeinen angeht, so scheint der Trend immer mehr in Richtung Technik-Spielzeug zu gehen, insbesondere programmierbare Roboter, Flug-Drohnen und natürlich 3d-Druck sind groß im Kommen.

Da das Ausdrucken von 3d-Modellen durchaus eine Alternative darstellen kann, um an originelles Sonic-Spielzeug zu kommen, habe ich mir besonders diesen Bereich etwas genauer angesehen. Erwähnen möchte ich die Drucker von XYZprinting, deren Einsteiger-Modelle nicht nur zu einem echten Kampfpreis angeboten werden, sondern auch vom Design her vorzeigbar sind (im Gegensatz zu diversen ‚Selbstbau-Druckern‘, von denen die meisten immer noch aussehen wie frisch aus dem Baumarkt).

Gedruckt wird bei allen XYZ-Modellen über eine Düse, die geschmolzenes Plastik abgibt und so das Objekt Schicht für Schicht aufbaut. Das Pro-Modell besitzt sogar einen eingebauten Laser-Scanner, mit dem von Objekten auf einfache Weise ein 3d-Abbild erstellt werden kann.

Die vom Hersteller angebotenen proprietären Modelling- und Druck-Programme sind bewusst simpel gehalten und können daher auch von Neulingen kinderleicht bedient werden (nicht unbedingt etwas für Leute, die mit Tools wie Blender, MeshMixer und Slic3r spielend zurecht kommen, aber Anfänger gibt es sicher genug). Ohne besondere Vorkenntnisse kann man mit nur wenigen Klicks ein Modell laden, anpassen und ausdrucken. Fehler-Korrektur, Füll-Strukturen für Hohlräume sowie Stützen für überhängende Teile werden automatisch eingefügt. Hier habe ich es mal getestet mit einem Modell von Amy Rose.

Ein Ausdrucken auf der Messe war aus Zeitgründen leider nicht möglich (dauert üblicherweise mehrere Stunden). Falls aber größeres Interesse an dem Thema bestehen sollte, kann ich gern mal zum FabLab in meiner Nähe gehen und ein Sonic-Modell durch einen von deren 3d-Druckern laufen lassen.

Interessant war auch ein 3d-Zeichenstift namens „3d-Doodler“, mit dem man mit geschmolzenem Filament auf ein hitzebeständiges Pad schreiben kann. Mit etwas Geschick lassen sich so in Handarbeit ebenfalls einfache zwei- und dreidimensionale Plastik-Formen erstellen.

* * *

Wie schon letztes Jahr war natürlich StarWars wieder reichlich vertreten, bis hin zu (vermutlich auf Licht-Schwertern geröstetem) Popcorn. An Mario herrschte ebenfalls kein Mangel, selbst Sachen zu „Hello Kitty“ sowie den bescheuerten „Trolls“ waren vorhanden, nebst diverser Kissen, auf denen man nur allzu gern sein Hinterteil platzieren möchte.

Eifrig geworben wurde auch für alle möglichen neuen Fortsetzungen. „Frozen 2“, „Cars 3“, „Ich – einfach unverbesserlich 3“ sowie ein „My Little Pony“ Kinofilm (zum Glück nicht mehr im Stil von „Equestria Girls“) sind nur einige, die mir im Gedächtnis geblieben sind. Gerade Disney rührte hier kräftig die Werbe- und Merchandising-Trommel und zeigte sogar ein „Lightning McQueen“-Modell in Original-Größe, komplett überzogen mit farblich passenden Miniatur-Autos.

Und Sonic? Tja, so sehr ich auch gesucht habe, abgesehen von einigen Party-Poppern im Chaos-Emerald-Design (von der Pyro-Louis Trading Co. Ltd. aus China) konnte ich diesmal auf der gesamten Messe leider bei keinem einzigen Stand etwas zu Sonic erspähen.

Ich weiß nicht… gelten heutzutage nur noch Typen als ‚cool‘, die Leuten mit dem Baseball-Schläger die Rübe zermatschen? Sogar die Geister aus ‚Pacman‘ scheinen aktuell populärer zu sein als Sonic.

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Geschrieben von: Yellow

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