Sonic & Sega All-Stars Racing

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Sonic & SEGA All-Stars Racing (Nintendo DS / iOS) Kurz-Review

Schon auf den großen Konsolen trat Sonic, sowieso das SEGA Universum in Marios Fußstapfen und lieferte einen ansehnlichen Fun-Racer ab. Die Nintendo DS-Version/iOS-Version des Titels kommt mit geringeren Umfang daher, hat aber doch seine ganz eigenen Qualitäten.

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Autor: Tirandes

Beim ersten einschalten des Titels präsentiert sich die erste Cutscene, sowieso das Menü welches man schon aus den großen Versionen kennt. Gut strukturiert lädt es zum Einzelspieler-Modus ein, sowie zu Mehrspielerpartien, dem Shop, die Optionen oder Bestenlisten. Das Profil des Spielers wird dabei gemäß dem Spielfortschritt stetig aktualisiert und gibt Auskunft über das vorhandene Geld oder die gesamte Spielzeit. Doch will man nicht im Menü verweilen, sondern loslegen!

Anmerkung: Da die DS- und iOS-Versionen in Inhalt und Technik geradezu identisch sind, wurde auf ein separates iOS-Review verzichtet.
Die wenigen Unterschiede wurden aber weiter unten Extra aufgeführt.

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Der Einblick in das erste Rennen zeigt eine verhältnismäßig hübsche, grafische Präsentation welche an den DS angepasst wurde. Die Strecken sind ihren Vorbildern sehr ähnlich, leiden jedoch aufgrund der begrenzten Hardware des Handhelds an Detail- und Polygonarmut. Auch der Sound wurde in seiner Qualität verringert, fügt sich aber weiterhin perfekt in das Gesamtbild ein und repräsentiert die Original-Soundtracks der jeweiligen Strecken. Das Spiel läuft aber trotz schwächerer Hardware stets flüssig und wird durch keine Ruckler unterbrochen. Sobald sich die ersten Räder drehen zeigt der Titel auch seine Stärke im Gameplay, denn dieses ist identisch zu den HD-Versionen des Spiels und versucht so wenig Abstriche wie möglich zu machen. Viele Strecken wurden exakt übernommen, andere hingegen wurden auf den kleinen Bildschirm angepasst, die Straßen sind hier breiter und weitläufiger und verzeihen somit mehr Fehler. Gleichzeitig ist auf den Strecken weniger los, denn am DS können nur Sechs Fahrer gleichzeitig an den Start.

Doch es reicht nicht nur schnell zu sein, seine Gegner darf man auch hier mit Items bearbeiten, welche alle aus den großen Versionen übernommen wurden und viel Abwechslung in die Rennen bringen.
Auch die Steuerung musste aufgrund der Tastenbelegung des DS verändert werden und erweist sich als deutlich schwammiger. Während man auf anderen System gezielt mit dem Analog-Stick fahren kann, so muss man am DS mit dem Steuerkreuz zurecht kommen, was eine gewisse Präzision vermissen lässt. Der Umfang ist für ein DS Spiel recht ansehnlich, insgesamt stehen Zehn Fahrer, Zwölf Strecken aus der gesamten SEGA-Welt zur Verfügung. Die Strecken selbst sind dabei Abschnitte der Spielwelten der einzelnen Sega-Helden und bieten durch ihre fetzige Aufmachung viel Abwechslung.
Außerdem stehen mehrere Spiel-Modi zur Verfügung, im Grandprix-Modus warten drei Cups in jeweils drei Schwierigkeitsstufen auf den Spieler, sowie 50 Einzelne Missionen und das Zeitrennen. Wem das nicht genügt, der kann auch Online gegen Freunde oder Wildfremde im Einzelrennen spielen oder lokal mit bis zu Vier Personen an den Start gehen.

Unterschiede und Besonderheiten zur iOS-Version:
Auch für Apple Smartphones und Tablets ist Sonics Funracer erschienen und wurde für die Touch-Steuerung angepasst. Inhaltlich und grafisch sind diese Versionen mit der DS Variante identisch, das Handling wurde aber stark angepasst. Hier muss sich der Spieler mit einem optischen Pad abfinden, die Steuerung erfolgt über das schwanken des Geräts, ähnlich eines Lenkrads. Drei optische Knöpfe befinden sich in beiden Ecken des Geräts, der linke aktiviert die Items und die beiden rechten steuern das Driften und die Bremse. Die Steuerung ist etwas hakelig, da sie sehr empfindlich reagiert, doch gewöhnt man sich mit ein wenig Übung relativ schnell an die bewegungsempfindliche Steuerung. Wie die DS-Version, enthält auch die Apple Variante des Spiels einen Online-Modus. Zusätzlich kann man durch das GameCenter Erfolge erspielen, die dem Erflogs- oder Trophäensystem der HD-Versionen sehr ähneln.

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Zum Appstore…

Fazit:

Sonic & SEGA All-Stars Racing ist auch auf dem Handheld ein toller Funracer, welcher durch sein Setting und die Spieldynamik zu begeistern weiß. Ob man nun alleine seine eigenen Bestzeiten knackt und Goldmedaillen in den Missionen holt, oder ob man mit Freunden Online um die Wette eifert: Der Titel macht Spaß, ist mit ein wenig Übung leicht zu beherrschen und bietet viel Umfang.

Positive Aspekte:

+ Großer Umfang
+ Flüssiger Spielverlauf
+ Abwechslungsreiche Strecken
+ Online-Modus

Negative Aspekte:

– Hakelige (iOS) und schwammige (DS) Steuerung
– „Nur“ Sechs Fahrer gleichzeitig

Pro

  • Großer Umfang
  • Flüssiger Spielverlauf
  • Abwechslungsreiche Strecken
  • Online-Modus

Kontra

  • Hakelige (iOS) und schwammige (DS) Steuerung
  • "Nur" Sechs Fahrer gleichzeitig
Ruki

Geschrieben von: Ruki

Igel-Fan seit 2001. Mit Sonic Unleashed als Lieblingstitel entdeckte er seine Begeisterung zum Speedrunning und ein gewisser, etwas zu gutgläubiger Echidna ist sein Lieblingscharakter. Comics und Serien der Reihe sind für ihn Pflichtprogramm. Auf der Page kümmert sich Ruki seit 2011 um regelmäßige News, Comic-Reviews und verschiedene Arbeiten im Hintergrund.

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