Sonic the Hedgehog 4

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Sonic the Hedgehog 4: Episode 1 (iOS) Review

Sonic 4 erreicht uns nicht nur auf Konsolen: Auch auf portablen Geräten kommt der Titel, welcher das klassische Gameplay zurückbringen soll. Doch wie schlägt er sich dort?

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Autor: Freak

Die Grafik ist für ein Spiel auf dem iPhone wirklich sehr gut. Zwar sind die Effekte verglichen mit den HD Versionen ein wenig heruntergeschraubt worden, aber sie können dennoch überzeugen. Mir fiel auf, dass für Sonic ein anderes Model verwendet wird und die Animationen im Hintergrund nicht so zahlreich sind. So ist beispielsweise in der Casino Street Zone nicht die gesamte Beleuchtung im Hintergrund animiert, sondern nur einige Strahler. Vielleicht läuft grade deshalb das Spiel zu 98% ruckelfrei, ab und an sind dennoch einige kleine Slowdowns in der Framerate zu bemängeln, was aber nicht weiter stört.

Die Musik erinnert stark an die früheren Sonic-Spiele und löst, grade über die Kopfhörer, ein tolles Retro-Feeling aus. Das einzige was es zu bemängeln gibt, ist der Song von Casino Street Act 2, dieser ist einfach nur ein Loop von ein paar Sekunden. Ansonsten ist die Musik top, vielleicht nicht so gut wie die der Klassiker, aber es kommt dem schon sehr nahe. Klassische Soundeffekte wie das Zerbersten von Badniks, der Spindash und das altbekannte Sprunggeräusch sind ebenfalls vorhanden. Lediglich beim Spindash wurde der Soundeffekt leicht verändert und für die Homing Attack ein neuer, der von Sonic Heroes, eingefügt.

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Für die iPhone Version von Sonic the Hedgehog 4 gibt es insgesamt drei verschiedene Arten der Steuerung. Einmal die Steuerung durch das D-Pad, wie bei den iPhone Versionen von Sonic 1 und 2, nur mit dem Unterschied, dass man dort zwischen Typ A und B unterscheidet. Typ A bedeutet, dass der Spieler in bestimmten Leveln (Lost Labyrinth Act 2, Special Stage) die Stage durch neigen des iPhones bewegt. Diese habe ich allerdings als eher umständlich empfunden, da es meiner Meinung nach zu lange dauert, bis das Spiel reagiert und man so z.B. schnell aus der Special Stage fliegen kann. Typ B bedeutet, dass der Spieler den Level durch berühren mit den Fingern bewegen kann, welches zum einen viel genauer und desweiteren nicht so umständlich ist.
Die zweite Art der Steuerung erfolgt durch kippen des Geräts in die gewünschte Richtung. Diese ist aber sehr ungenau und daher nicht empfehlenswert.

Der Schwierigkeitsgrad reicht von sehr leicht, bis hin zu höllisch schwer. Der finale Boss hat mir sehr viel Spaß gemacht, allerdings ist er wirklich kein Zuckerschlecken.
Zum Glück gibt es in den Leveln nicht all zu viele tödliche Fallen, die zum sofortigen Tod führen – höchstens in der Mad Gear Zone sollte man gut aufpassen. Alles in allem sehr angemessen, zumindest für Veteranen der 2D Sonicspiele.

Diese Version des Spiels verfügt zudem über zwei Exklusivlevel, die so nicht in den anderen Versionen enthalten sind:

Lost Labyrinth Act 2:
Hier fährt Sonic in einem Minenwagen durch den Level und der Spieler muss die Stage, je nach Steuerungstyp, rotieren. An sich ein sehr spaßiges Level, anders als der zweite Exklusivlevel.

Casino Street Act 2:
Ich muss gestehen, dass mir diese Stage echt keinen Spaß gemacht hat. Aufgabe ist es, in einem kleinen Pinball Slotautomaten 100.000 Punkte zu sammeln.
Die Stage ist sehr klein und es ist daher frustrierend, ständig die Maschinen zu treffen.

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Sonic the Hedgehog 4 spielt sich zwar nicht wie die heilige Trilogie der Klassiker, kann seinem Namen aber meiner Meinung nach gerecht werden. Es macht wirklich sehr viel Spaß, trotz der kleinen Makel. Meine Kritikpunkte sind der doch sehr geringe Inhalt und das kleine Exklusivlevel, welches recht frustrierend ist.

Mehr Bilder in der Galerie.

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Ruki

Geschrieben von: Ruki

Igel-Fan seit 2001. Mit Sonic Unleashed als Lieblingstitel entdeckte er seine Begeisterung zum Speedrunning und ein gewisser, etwas zu gutgläubiger Echidna ist sein Lieblingscharakter. Comics und Serien der Reihe sind für ihn Pflichtprogramm. Auf der Page kümmert sich Ruki seit 2011 um regelmäßige News, Comic-Reviews und verschiedene Arbeiten im Hintergrund.

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