Bericht zur Spielwarenmesse 2019

Die Spielwarenmesse 2019. Wird es auch diesmal wenigstens ein paar neue Sachen zu Sonic geben?

Disclaimer: Der folgende Artikel beinhaltet persönliche Ansichten des jeweiligen Verfassers und diese repräsentieren nicht zwingend die Ansichten und Meinungen des gesamten SpinDash-Teams.

Dieses Jahr feiert die Spielwarenmesse ihr 70. Jubiläum. Elektronisches Spielzeug ist nach wie vor beliebt, so gab es beispielsweise eine Puppe namens Lingufino von Dialog Toys (http://lingufino.de) zu sehen, mit der Kinder spielerisch Fremdsprachen lernen können. Auch ferngesteuerte Flugdrohnen sind nach wie vor gefragt, und sie werden immer kleiner, leichter und preiswerter.

Groß im Kommen scheint interaktives Roboter-Spielzeug mit künstlicher Intelligenz zu sein, wie beispielsweise der Roboter GOMER von Shen Zen GLI Technology Limited (http://www.glitech.com), der dank eingebauter Kamera Gesichter erkennen und auch Bildmotive und Buchstaben von Spiele-Würfeln sprachlich benennen kann.

Die Firma Song Yang Toys (http://www.mz-model.net) hatte sogar eine ganze Palette an verschiedenen Roboter-Typen ausgestellt.

Insbesondere fiel mir hier ein Roboter auf, der dem von De Agostini entwickelten Robi abgesehen vom Logo auf der Front optisch fast bis aufs Haar glich.

Leider ist das Aussehen auch schon die einzige Gemeinsamkeit, denn anders als das Original reagiert dieser Roboter nicht auf Sprach-Befehle, sondern wird ferngesteuert. Zwar stellt er sich ebenfalls als ‚Robi‘ vor, dies ist jedoch nur eine vorgefertigte Audio-Aufnahme. Mangels motorisierter Gelenke kann er sich auch nicht wirklich bewegen oder gar laufen, sondern nur mittels in den Fußsohlen eingebauter Räder herumfahren. Schade eigentlich.

Auch innovatives Spielzeug liegt im Trend, wie die magnetischen Mini-Kugeln von NeoBalls (http://neoballs.com), mit denen man echt ausgefallene Strukturen zusammensetzen kann, oder die STAX-Lichtwürfel (http://www.light-stax.de), mit denen sich verschiedenfarbig leuchtende Objekte und sogar größere Figuren zusammenstecken lassen.

Gut zum Designen eignen sich auch die Funclastic-Bausteine der deutschen Firma AMEWI Trade (http://www.amewi.com), die sich in alle Richtungen verbinden lassen und somit wesentlich mehr Möglichkeiten bieten als die allseits bekannten LEGO-Steine. Mit dem Fanclastic 3d-Designer (verfügbar für Windows, Android und iOS) kann man sein Modell sogar zuerst virtuell erstellen, bevor man sich an den eigentlichen Bau heranwagt. Wieviele Sets man allerdings für das ausgestellte Riesen-Pikachu benötigt, wurde nicht verraten…

Und auch im Bereich Modellbau wurde Einiges gezeigt, von übergroßen Panzern bis hin zu einem sehr detailgetreuen „Space 1999“ Adler („Mondbasis Alpha 1“, manche der älteren Leser erinnern sich vielleicht noch an diese schon etwas ältere und leider viel zu wenig gewürdigte SciFi-Serie).

Natürlich verkaufen sich auch die diversen Klassiker nach wie vor, wie die zeitlosen Monchhichi oder das seit Jahrzehnten beliebte Pustefix, und auch Einhörner scheinen immer irgendwie ihre Fans zu finden. Abgesehen davon gibt es schon wieder mehrere Fortsetzungen von etablierten Franchises, wie beispielsweise einen Weiteren Film zu „Drachenzähmen leicht gemacht“, in dem der Nachtschatten Ohnezahn diesmal einen weiblichen Tagschatten trifft, welcher ganz in weiß ist, wozu natürlich auch wieder haufenweise Merchandise produziert wird.

Auch neue Kostüme und kostümierte Charaktere waren auf der Messe zu finden, wie der allseits beliebte Marihuana Man oder die Biene Maja, die hier wohl für das aktuelle bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen“ Werbung macht…

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Geschrieben von: Yellow

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