Gamescom 2010

Gamescom 2010

Sonic Free Riders Bericht von Spark

Mircosoft bringt mit Kinect erstmal eine Erweiterung zur Xbox 360 heruas, die völlig auf Bewegungssteuerung setzt, und das ohne Controler. Dementsprechend groß wurde das neue Produkt auf der gamescom präsentiert und nahm mehr als die Hälfte des Mircosoft Stands ein. In kleinen Glasräumen konnte man die ersten Spiele antesten, die zum Launch am 10. November mit dem Gerät erscheinen. SEGA ist mit Sonic Free Riders auch mit einem Spiel dabei und auch das konnten wir auf der gamescom antesten.

Am Fachbesuchertag musste man für Kinect sicherlich am längsten Anstehen.

Spielbar war nur eine Strecke mit 3 Runden. Damit es schneller mit den wartenden Besuchern vorranging, durfte jeder nur eine Runde spielen. Den Anfang machte ich, indem ich im Menü Charakter und Board aussuchte. Zu den spielbaren Charakteren gehörten Sonic, Tails, Knuckles, Jet, Wave und Storm. In der finalen Version soll es noch viel mehr Charaktere geben, immerhin gibt es auf der Strecke insgesamt 12 Spieler.

Das Menü steuerte sich etwas hektisch. Ein blauer Punkt wirkte als Cursor den man mit der Hand steuern sollte, aber das ging nicht ganz einwandfrei.

Nachdem Charakter und Board ausgewählt wurden, begann das Spiel. Das Design der Strecke sowie die Musik sind völlig neu entwickelt bzw. produziert worden und sind im typischen Riders-Stil.

Die Kamera übernimmt jede Bewegung des Körpers. So sollte man zu beginn auf das Board hüpfen und sich dann in Fahrtrichtung stellen. Entweder man ist „regular“ (linker Fuß nach vorn) oder „goofy“ (rechter Fuß nach vorn). Je nachdem wie man sich hinstellt übernimmt der Charakter diese Stellung. Es ist sogar möglich während dem Spiel die Stellung zu ändern.

Die Lenkung funktionierte über die Neigung des Körpers. Anschub gibt es wenn man mit dem hinteren Fuß schart.

Bei Rampen war es wichtig einen gelungenen Sprung zu machen. Dazu ging man zuvor in die Hocke und machte dann einen kleinen Sprung. Das wurde dann wieder mit Ranks benotet.

Auch neue Items gibt es: Eine Zielrakete, eine Soda-Dose auf der man reiten kann, eine Tintenflasche die den Bildschirm der Gegner verdeckt oder einen Golfschläger bei dem man weit ausholen muss! Alle diese Items lassen sich mit verschiedenen Bewegungen einsetzen.

Hier noch ein Gameplayvideo von uns:

Sparks Fazit

Das Spiel macht definitiv Spaß, aber mehr als ein Partygimmik sehe ich darin leider nicht!

Yellows Fazit

Das ‚Kinect‘-System mag geeignet sein für Party- oder Sport-Spiele, wo es rein darum geht, bestimmte Bewegungen auszuführen oder etwas für die Fitness zu tun, und auch bei Abenteuer-Spielen sehe ich da Potenzial. Für Spiele wie „Sonic Free Riders“ halte ich es aber für eine schlechte Wahl, da hier oft eine genauere Steuerung erforderlich ist. Und obwohl eine Microsoft-Mitarbeiterin mir versichert hat, dass es hier nur um das reine Abfahren von Rennstrecken geht ohne eine zusätzliche Handlung, sind Sonic-Spiele meist eben doch etwas komplexer, und da macht man bei vollem Körpereinsatz sicher schnell schlapp. Außerdem sollte Sonic doch mehr sein als nur ein ‚Party-Spiel‘, oder?

 

Auf der nächsten Seite Eindrücke zu Sonic 4 und Besonderheiten der gamescom 2010.

 

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Geschrieben von: Spark

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